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Mister Zuverlässig im Pech 

Beim VfB Stuttgart ist er "Mister Zuverlässig". Serdar Tasci hat als einziger Feldspieler alle Partien von der ersten bis zur 90. Minute absolviert. In der Bundesliga, in der Champions League. Nur beim ersten DFB-Pokalauftritt in Wehen Wiesbaden wurde er erst in der 49. Minute eingewechselt. Doch immer wenn Bundestrainer Joachim Löw anruft, beginnt's bei dem Deutsch-Türken zu zwicken. "Das ist wirklich komisch",
sagt der Innenverteidiger selbst.
Ende März zwang ihn ein Mus­kelfaserriss zur Absage des Däne­mark-Länderspiels;
Mitte Sep­tember zog es in den Adduktoren, nichts war es mit dem EM-Qualifikationsspiel in Wales und dem Test gegen Rumänien, und nun war er wieder dabei im Kreis der National­mannschaft, doch ein Trainingsun­fall ausgerechnet mit Mario Gomez sorgte für ein dickes Knie und die Absage der Spiele gegen Zypern und Wales. "Ich habe immer Pech mit der Nationalmannschaft. Aber es waren Verletzungen, die passieren können", bleibt der 20-Jährige ganz unaufgeregt. Einige Stuttgarter Mit­spieler frotzelten schon: 
Du willst dir doch nur die Option offenhal­ten, für die Türkei zu spielen.
In der Tat: Tasci hat beide Pässe und trotz eines U-21- und dreier U-19-Spiele für Deutschland bestünde noch die Möglichkeit für die Türkei zu spielen. Doch der in Esslingen geborene Sohn türkischer Eltern hat sich längst entschieden: für den DFB
 und dabei soll es auch bleiben. "Ich weiß gar nicht, wie die Regel ist", sagt er zu der theo­retischen Möglichkeit des Länder­wechsels. Es kümmert ihn auch nicht, 
will er damit sagen.
Fast verhält es sich so wie im Volkslied von den zwei Königskin­dern, die nicht zueinanderkommen konnten. Dennoch sagt Tasci: "Ich möchte bei der EM dabei sein. Das geht nur über die Bundesliga. Wenn ich gute Leistungen bringe, werde ich vielleicht im Februar wieder nominiert." Am 6.2. in der Schweiz und am 26.3. in Österreich probt die DFB-Elf noch mal. Noch zwei Chancen für Serdar Tasci.
Stuttgarts Trainer Armin Veh versieht derweil Tascis Einsatz am Samstag in 
Frankfurt mit einem Fragezeichen. Denn Tasci hat bis­her nur im Rehabereich
gearbeitet, das Knie ist inzwischen zwar abge­schwollen, doch eine Dehnung des 
Innen- und Außenbandes, sowie eine Kapselverletzung wurde diag­nostiziert und
sollte ausgeheilt sein, bevor er in Frankfurt aufläuft.
Tasci selbst glaubt dran und verkündet gleich das neue Selbst­vertrauen der Schwaben nach drei Ligasiegen in Folge: "Wir fahren nach Frankfurt, um dort zu gewin­nen." Schließlich will der VfB sich möglichst wieder für den Europa­cup qualifizieren. "Wenn wir mal fünf, sechs Siege in Folge landen, stehen wir gleich ganz anders da", sagt Tasci.


(Quelle: serdar-tasci.de und kicker)



Bodenständig und erfolgreich

 

Es ist nicht so, dass Armin Veh von Haus aus zu übertriebenen Schwärmereien neigt.
Im Gegenteil. Der Trainer des VfB Stuttgart bevorzugt eigentlich eher die 
vornehme Zurückhaltung. Aber beim Thema Serdar Tasci ist der Augsburger kaum 
noch zu bremsen. Von einem Ausnahmetalent ist da die Rede, von einem jungen 
Spieler, wie er ihn noch nie erlebt habe. Und davon, dass Tasci schon mit 19 
Jahren aufgetreten sei, als habe er 100 Länderspiele auf dem Buckel. Dabei hat 
der mittlerweile 20-Jährige gerade mal seine erste Bundesligasaison hinter sich. 
Aber das hat gereicht, um die Fachwelt in Verzückung zu setzen.
Selbst die interne Konkurrenz geizt nicht mit Lob. Zum Beispiel Kapitän Fernando
 Meira. Der Innenverteidiger sagt über den Innenverteidiger: „Serdar ist von all 
den jungen Spielern etwas ganz Besonderes." Auch Bundestrainer Joachim Löw hat
 den Namen des Deutsch-Türken schon dick in seinem Notizbuch unterstrichen. 
Und eigentlich war geplant, dass Serdar Tasci am 28. März 2007 im 
Freundschaftsspiel gegen Dänemark sein Länderspieldebüt feiern sollte. 
Doch der Verteidiger verletzte sich, seine Premiere im DFB-Dress fiel aus. 
Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. „Er hat sich glänzend entwickelt", sagt Joachim Löw, „wir werden seinen Weg weiter verfolgen."
Das könnte sich lohnen – darin sind sich alle Experten einig. Aber auch das kann Serdar Tasci nicht aus der Ruhe bringen. Der 20-Jährige gehört zur bescheidenen Spezies der Fußballer. Große Sprüche sind seine Sache nicht. Ein Umstand, den Veh mit Wohlwollen registriert. „Serdar ist vom Kopf her völlig klar", sagt er, „da erkennt man das gute Elternhaus. Serdar ist anständig, pflegeleicht, bodenständig." Und außerdem ein großes Talent. Nicht die schlechtesten Voraussetzungen für die weitere Karriere.


(Quelle: serdar-tasci.de)



Immer alles geben Stadion Aktuell 05/2006

„Tasci feiert Bundeligadebüt“, „Tasci erzielt ersten Bundesligatreffer“, 
„Unaufhaltsam zum Stammspieler“, dies sind nur einige der positiven Schlagzeilen, 
die in den vergangenen Wochen über Serdar Tasci in den Zeitungen zu lesen waren.
Auf die Frage, ob ihn diese Schlagzeilen stolz machen antwortet der 
19-Jährige: „Natürlich bin ich ein wenig stolz darauf, dass die vergangenen Wochen
so gut verlaufen sind. Doch ich konzentriere mich lieber darauf, weiter konsequent 
zu arbeiten, denn im Fußballgeschäft kann es sehr schnell wieder anders laufen.
“ Als Sohn türkischer Eltern könnte man eigentlich einen temperamentvollen oder 
sogar heißblütigen Typen erwarten, der auch öfter einmal aus sich herausgeht 
und Emotionen zeigt, doch Serdar Tasci ist fast das Gegenteil davon. 
Es ist schon erstaunlich wie ruhig und selbstbewusst er trotz seiner
erst sieben Bundesligaspiele auf und neben dem Platz auftritt. Daher lassen 
ihn auch die momentanen Schlagzeilen über ihn nicht abheben. Einen großen Anteil an 
diesen bescheidenen und zugleich selbstbewussten Charakterzügen hat sein 
Elternhaus. „Meine Eltern haben mich gut erzogen“, lächelt er „und sie haben 
mich in meinem bisherigen Leben immer unterstützt, was vor allem in 
fußballerischen Dingen des Öfteren sehr anstrengend war“. Wie viele Fußballer 
hat auch Serdar das Fußballspielen auf dem Bolzplatz gelernt bevor er zu seinem 
ersten Verein, dem SC Altbach, ging. Doch dort blieb er nicht wie heute als 
Abwehrspieler seinen Gegenspielern in Erinnerung, sondern als Stürmer. 
„Da durfte ich noch im Sturm spielen und habe in einem Spiel sogar mal 
sechs Tore erzielt“, erinnert er sich, „das ist mir danach leider nicht noch einmal 
gelungen und ich musste fortan immer weiter hinten spielen“. Über die Kickers 
führte sein fußballerischer Weg in die Jugendmannschaft des VfB. Seit 1999 trägt 
er das Trikot mit dem Brustring und hat mittlerweile den Sprung zu den Profis 
geschafft, was selbst bei seinen vielen Verwandten in der Türkei Woche für Woche 
große Begeisterung auslöst.

„Klar, sie verfolgen die Berichterstattung über den VfB im Fernsehen“, freut sich der 
1,86m große Abwehrspieler. Wenn es die Zeit mal zulässt, dann wird er auch 
wieder in die Heimat seiner Eltern nach Artvin am Schwarzen Meer reisen, um 
Urlaub zu machen, „doch mein Lebensmittelpunkt ist Deutschland und durch den 
hohen zeitlichen Aufwand sind regelmäßige Besuche momentan nicht möglich“. 
Denn neben dem täglichen Fußball-Geschäft möchte der 19-jährige Profi in 
diesem Schuljahr noch sein Abitur erfolgreich beenden, was auch schon 
vor Unterzeichnung seines Vertrages beim VfB bis ins Jahr 2009 sein Ziel war.
 „Ich will einfach eine Absicherung haben, wenn es mit dem Fußball nicht klappt, 
vielleicht studieren“, sagte Serdar noch vor einiger Zeit. Freilich hat seine 
sportliche Entwicklung in den vergangenen Wochen diese Pläne verändert, 
worüber er aber keinesfalls unglücklich ist.

Auch über weitere Zukunftspläne und -träume gibt sich Serdar, dessen Vorbild 
in der Kindheit die amerikanische Basketballlegende Michael „Air“ Jordan 
war, zurückhaltend: „Es wäre schön, einmal vor 100.000 Zuschauern mit dem 
VfB im Camp Nou in Barcelona zu spielen“. Und schon wieder kurz nach dieser 
Äußerung entsteht der Eindruck, dass er sich umgehend die Fußballschuhe 
aus der Tasche holen will, um für das Erreichen dieses Zieles getreu seinem Motto
„nie aufgeben, immer alles geben“ zu trainieren, damit sich die VfB-Fans auch 
zukünftig über positive Schlagzeilen des deutschen Junioren-Nationalspielers 
freuen können.
 

 



Bescheidender junger Wilder
Es war lange bevor der VfB Stuttgart den Meistertitel 2007 feierte. 
Und wer damals darauf gewettet hätte, dass die Schwaben am Ende der 
Saison die Schale in die Höhe halten würden, der wäre vermutlich verlacht worden. 
Aber eins war im Oktober 2006 bereits zu erkennen: Zweieinhalb Jahre, 
nachdem Stuttgart mit einer Generation "junger Wilder" Europa aufgemischt hatte, 
stand erneut eine Gruppe junger VfB-Profis auf dem Platz, die das Publikum 
begeisterte und das Etikett "junge Wilde" verpasst bekam. Einer davon war 
Serdar Tasci, der sowohl als robuster Innenverteidiger gefiel wie auch auf 
der rechten Außenposition überzeugte.

Ziemlich genau ein Jahr nach seinem ersten Bundesligaeinsatz für den 
VfB am 20. August 2006 erhielt der trotz der Blitzkarriere äußerst bescheiden 
auftretende Tasci den Ruf von Bundestrainer Joachim Löw in die 
A-Nationalmannschaft. Der Sohn eines türkischen Baggerfahrers und einer 
türkischen Lehrerin hat sich die Entscheidung für den Adler auf der Brust 
nicht leicht gemacht. Die Entscheidung bereitete ihm als Junioren-Auswahlspieler, 
"viele Nächte, in denen ich nicht geschlafen habe." Am Ende aber entschied er 
sich für das Land, in dem er aufgewachsen ist und wo er das Fußballspielen lernte.
 Erst für den SC Altbach sowie die Stuttgarter Kicker und schließlich für den VfB, mit dem er in der B- und der A-Jugend Deutscher Meister wurde bevor ihm das Kunststück auch mit dem Profi-Team gelang.

(Quelle: sport.ARD.de)



VfB Jungprofi Tasci:  Bundesliga statt Abiprüfungen


Stuttgart (dpa) - Auf der Ersatzbank hat Serdar Tasci zuletzt selten gesessen - 
und auch die Schulbank drückt er nicht mehr. Dafür ist der hochtalentierte Abwehrspieler eine Bank beim Bundesligisten
VfB Stuttgart (30.03.2007)

Im Heimspiel gegen
Alemannia Aachen kehrt der erst 19 Jahre alte Deutsche-Türke 
nach überstandenem Muskelfaserriss zurück. Normalerweise hätte er die dreiwöchige Zwangpause gut fürs Büffeln brauchen können: Doch Tasci hat wenige Monate vor dem Abitur die Schule geschmissen, um seine Profikarriere vorzutreiben. «Ich konnte beides nur noch halbherzig machen, da habeich mich für den
Fußball entscheiden», sagt Tasci.

Kurz und trocken, aber sehr höflich beantwortet der in Esslingen geborene Sohn eines Baggerfahrers und einer Grundschullehrerin die Fragen bei Interviews. Ebenso geht er 
auf dem Platz zu Werke: schnörkellos und meistens ohne Fouls. Mit 21 Erstliga-Einsätzen in diese Saison hat der U 21-Nationalspieler den Durchbruch geschafft. Seiner schulischen Laufbahn ist das nicht gut bekommen. «Im Grunde», sagt 
VfB-Teammanager Horst Heldt, «ist er ein Jahr zu früh durchgestartet.»

Im Trainingslager in Dubai Anfang des Jahres reifte bei Tasci der Entschluss, sich nicht mehr der Doppelbelastung auszusetzen.«Meine Mutter wollte am meisten, dass ich weitermache. Aber die konnte ich auch noch überreden», erklärt der Innenverteidiger. 
«Es war nicht mehr anders möglich. Serdar hat wirklich alles versucht, mit Nachhilfe 
und Lerneinheiten zu allen möglichen und unmöglichen Tageszeiten», sagt Heldt.Die Friedrich-von-Cotta-Schule, an der schon Tascis VfB-Kollegen
Timo Hildebrand Mario Gomez und Andreas Beck paukten, hat nun einen prominenten Zögling weniger. Dabei war die Einrichtung kürzlich vom DFB-Präsidenten Theo Zwanziger als Eliteschule des Fußballs ausgezeichnet worden.

Tasci hat nun die Fachhochschulreife.«Das Abi kann ich immer mal nachholen, 
wenn ich mich schwer verletzen sollte.» Während der Abschlussprüfungen wären ihm noch mehr Trainingseinheiten entgangen, «und da hätte ich keine gute Karten gehabt, 
am Wochenende zu spielen». Vor der Saison hätte es sich Innenverteidiger nicht träumenlassen, dass er auf Anhieb einen Stammplatz erobert. Jetzt lobt er die Philosophie der Schwaben, den jungen Spielern eine Chance zu geben.

Nach einem kurzen«Flirt» mit dem türkischen Fußball-Verband hat er sich für die Auswahlmannschaften des DFB entschieden. «Ich habe noch viele Verwandte in der
Türkei aber ich war bisher nur dort, um Urlaub zu machen.» Die Eltern, bei denen 
er noch wohnt, haben es akzeptiert. «Mein Ziel», sagt Tasci ohne Pathos, «ist ein 
Platz in der
A-Nationalmannschaft » Ein Vorbild hat er nicht, aber schöne Bilder einer grandiosen Karriere vor Augen: Als Jürgen Klinsmann im Mai 1999 im Daimler-Stadion sein anrührendes Abschiedsspiel gab, saß Tasci auf der Tribüne. «Ich war da noch in 
der D- oder C-Jugend und habe das in toller Erinnerung.»

( Quelle: fußball-nachrichten.de)



Serdar Tasci – Prototyp der Generation Lahm
Serdar Tasci ist ein gutes Beispiel für den heranwachsenden Musterprofi: Er gilt als selbstbewusst und doch bescheiden, ehrgeizig, aber nicht vorlaut, wissbegierig, ohne aufdringlich zu sein. "Er ist sehr weit für sein Alter", sagt der Regionalligatrainer 
des VfB Stuttgart, Rainer Adrion.
Und dann sagt Rainer Adrion einen Satz, der vielleicht mehr über Serdar Tasci, 19, aussagt als all die Komplimente, von denen auch noch die Rede sein wird. Tasci, 
das sei einer, der es "auch verträgt, wenn einmal etwas über ihn geschrieben wird, auch wenn es etwas Positives ist", behauptet der Trainer der VfB-Amateure. Um die 
Bedeutung dieser Feststellung über seinen einstigen Schützling zu umreißen, 
muss man wissen, dass Fußballtrainer bei heranwachsenden Profis wenig mehr 
fürchten als Vorschusslorbeeren für die leicht zu manipulierenden jungen Männer.
Mancher verliert da schon einmal das Augenmaß. Ein Porsche fährt nach dem ersten Gehalt auf den Hof, dem gesellschaftlichen Aufstieg wird in langen Nächten Tribut 
gezollt, und plötzlich ist der Porsche noch da, aber die Karriere vorbei, bevor sie überhaupt begonnen hat. Tasci wohnt dagegen noch zu Hause, er fährt einen 
Kleinwagen, "und wenn er nicht beim Training ist, dann treffen Sie ihn garantiert immer 
bei den Eltern an", sagt sein Berater Uli Ferber. Wohl auch deshalb sieht Adrion diesen Tasci, Sohn eines türkischen Baggerführers und einer türkischen Lehrerin, vor all den Versuchungen eines jungen Lebens gefeit. Weil der Trainer Armin Veh wie auch 
Ferber im Großen und Ganzen das Gleiche berichten, scheint die Aussage Adrions 
im ausreichenden Maße abgesichert. Veh adelte den robusten Innenverteidiger gar zum Gewinner der Vorbereitung.
Viel hätte nicht gefehlt, und gegen Nürnberg wäre Tasci und nicht der routinierte 
Babbel neben Delpierre als Innenverteidiger aufs Feld getrabt. Kein Profi im Kader 
des VfB Stuttgart kletterte während der Vorbereitung dermaßen schnell aus den Tiefen der Hierarchie bis an den Rand der Stammelf empor wie der 1,86 Meter große Profi. Gegen die Westfalen ersetzt Tasci den rechten Verteidiger Osorio, der seine Rotsperre absitzt. Die Flexibilität eröffnet ihm das Heimdebüt, denn für Furore will der schnelle
 junge Mann einmal im Zentrum der Defensive sorgen: "Das ist meine Position, 
auf der ich mich zu Hause fühle." Adrion traut ihm zu, dass er "eine zentrale Rolle in der Innenverteidigung spielen wird, wenn er seine Lehre über die Außenpositionen absolviert hat. Er ist schon sehr weit für sein Alter." Fragt man ihn, was darunter zu verstehen sei, wird schnell deutlich, was ein jeder Trainer an diesem Talent, das sich heimlich still und leise seinen Weg durch sämtliche Auswahlmannschaften des DFB bahnte, so schätzt. Tasci trete ruhig und bescheiden auf, bereite sich akribisch auf jedes Training vor, 
arbeite immer hoch konzentriert, lobt Adrion: "Der verschenkt keine Minute." Markante Schwächen seien ihm bislang nicht untergekommen. "Er ist für einen Abwehrspieler schon sehr komplett." Lediglich der Defensivkopfball gebe bisweilen Grund zur Beanstandung. Gegen Bielefeld köpfte Tasci das Leder nach seiner Einwechslung 
in der Tat direkt vor die Füße Böhmes, der auch noch traf. Kein echter Fehler, eher 
eine Verkettung unglücklicher Umstände, und doch ist es eben passiert.
Tasci ist damit umgegangen wie bis jetzt immer in seinem ganzen Leben. 
Er hat seine Schlüsse daraus gezogen und sich wieder an die Arbeit gemacht. 
Ein enger Bezug zum Elternhaus verfehlt seine stabilisierende Wirkung nicht. 
Erstaunlich klar und fokussiert kommt er daher, mit einer tiefen Stimme, die eher auf einen Mann tief in den 30ern schließen lässt. Dabei baut er gerade einmal im nächsten Jahr sein Abitur beim Kooperationspartner des VfB, dem Cotta-Gymnasium. 
"Ich will einfach eine Absicherung haben, wenn es mit dem Fußball nicht klappt, 
vielleicht studieren."
Er gibt ein perfektes Beispiel für die Generation Lahm ab, eine Gattung Fußballprofi, 
die sich durch Professionalität, Intelligenz und Zielstrebigkeit auszeichnet. 
Stammspieler wolle er in der nächsten Saison werden, immer zum Kader gehören in dieser, sagt Tasci. Seit der D-Jugend schnürt er die Stiefel für den VfB, wuchs 
in Altbach auf. Er trägt zu Recht das Prädikat VfB-Gewächs. Bis zum Jahr 2009 
läuft sein Vertrag noch, die Zukunft liegt also weiterhin in Stuttgart.
Heute nun steht ein weiterer Schritt an auf einem Weg, der einmal in der Nationalmannschaft enden soll. Er werde nicht schlecht schlafen, sagt Tasci noch. 
Weder Routine und noch Spleens kennt er. "Ich werde mich konzentrieren und dann rausgehen und einfach mein Spiel spielen." So einfach kann das sein. Adrion attestiert ihm das Potenzial eines Andreas Hinkel. Eine Garantie, dass es mit der großen 
Karriere klappt, hat der junge Bursche deshalb nicht. Sollte eine Verletzung oder 
einfach nur doch fehlende Fertigkeit ihn stoppen, wird er dennoch seinen Weg gehen, dann eben außerhalb des Platzes. Nicht jeder Jungprofi kann dies von sich behaupten. 
(Quelle: STZ , 26.08.06)

 

 
Babbel und Tasci – Das Gegenteil von Mobbing
STUTTGART. Markus Babbel hat es sich zur Aufgabe gemacht, seinen Kollegen 
Serdar Tasci beim VfB Stuttgart zu unterstützen - damit der vielleicht eine ähnliche Karriere schafft wie er selbst. "Mir gehört nicht mehr die Zukunft - die gehört ihm", sagt Babbel.
Der eine ist jung und hat mit 19 die beste Zeit noch vor sich. Der andere ist viel 
älter und blickt mit 34 auf eine erfolgreiche Vergangenheit zurück. In der Gegenwart allerdings kreuzen sich die Wege der beiden. Der Ältere besetzt nur noch eine Nebenrolle, der Jüngere hat ihn verdrängt. "Deshalb muss ich doch kein Mobbing beginnen", sagt Markus Babbel. Er macht das Gegenteil davon - und hilft Serdar Tasci vollends auf die Sprünge.
Die Innenverteidiger des VfB haben ein intensives Verhältnis zueinander, obwohl sie vermeintlich nur eines gemeinsam haben: die Schuhgröße 10. Aber vielleicht kommt demnächst mehr hinzu - eine Karriere in der Nationalmannschaft oder ein paar Titel mit dem Verein. Babbel hat das alles hinter sich - und Tasci vor sich? "Möglich", 
sagt Babbel, "er strahlt eine absolute Siegermentalität aus, die muss er nur beibehalten."
Der Exnationalspieler ist so etwas wie ein sportlicher Ratgeber für den potenziellen Neunationalspieler geworden. Anders ausgedrückt: Tasci profitiert von den Erfahrungen, die Babbel in 15 Profijahren gesammelt hat. Dass ihm das nützen kann, hat Tasci erstmals Ende August erkannt. Da stand sein Debüt in der Stuttgarter Startformation bevor. Der Gegner hieß Borussia Dortmund. "Am Tag zuvor habe ich ihn gefragt, ob er seine Gegenspieler kennt", sagt Babbel. Die Antwort von Tasci war eindeutig: Nein. Das sollte sich jedoch bis zum Anpfiff noch ändern, weil ihm Babbel vieles über 
Alexander Frei und Nelson Valdez erzählte. Tasci setzte die Tipps dann auf dem Platz um und ist seitdem aus der Mannschaft kaum noch wegzudenken - auch auf Kosten von Babbel.
Trotzdem sei es für ihn selbstverständlich, seinen talentierten Kollegen zu 
unterstützen, sagt der Europameister von 1996, "ich bin in einer Lage, da muss ich niemand mehr etwas beweisen. Ich habe in meiner Laufbahn eine Menge erreicht." Außerdem sei er schon immer ein Teamspieler gewesen und zu seinen Stärken
zähle vor allem eine Eigenschaft: "Ich bin realistisch", sagt Babbel, "ich bin 34. Mir 
gehört nicht mehr die Zukunft. Die gehört Tasci."
Dessen Entwicklung liegt ihm am Herzen - und dabei handelt es sich nicht um ein Lippenbekenntnis, verlautet aus dem Umfeld von Tasci. So unterscheidet sich diese Beziehung grundsätzlich von dem einige Jahre zurückliegenden Fall Krassimir Balakov/Alexander Hleb. Ersterer war der Seniorchef im VfB-Mittelfeld, der andere sein auserkorener Nachfolger. In der Öffentlichkeit wurde der Eindruck erweckt, Balakov kümmere sich wie ein Ersatzvater um Hleb - dabei hätte hier eher das Wort Mobbing gepasst.
So läuft es zwischen Babbel und Tasci nicht. "Wenn ich schon nicht mehr direkt auf dem Feld helfen kann, dann versuche ich es wenigstens außerhalb", sagt der Routinier, dem das bei Tasci sowieso leicht fällt: "Das ist einer, der zuhört und lernen will und einem Respekt entgegenbringt. Das ist die Basis von allem. Da ist es dann nicht schwer, auf jemanden zuzugehen."
Tasci erinnert Babbel an die eigenen Anfänge bei den Bayern, als er mit Problemen zu Hansi Pflügler kommen konnte. Überhaupt habe er sich seltsamerweise immer mit den Leuten am besten verstanden, die auf seiner Position spielten und Konkurrenten waren: Kreuzer und Helmer in München, Kober beim HSV - und jetzt eben Tasci.
Lauter müsse der noch auf dem Platz werden und seine Nebenmänner mehr dirigieren, meint Babbel, "das kann er, so selbstbewusst wie er ist". Ansonsten hat er an Tasci 
aber wenig bis gar nichts auszusetzen. "Er ist vernünftig und besitzt ein helles Köpfchen. Deshalb weiß er, dass er auf dem Teppich bleiben muss", sagt Babbel, "er hat die Balance zwischen dem normalen Leben und dem Profifußball gefunden." Wenn Babbel dieses Gleichgewicht in Gefahr sehen würde, "dann würde ich eingreifen, aber ich habe nicht das Gefühl, dass das nötig ist".
Dafür hat er eine Ahnung, wie es mit Tasci weitergeht. "Er ist absolut auf dem richtigen Weg, aber da darf er nun nicht stehen bleiben. Das muss ihm klar sein", sagt Babbel. Sonst steht vielleicht doch nochmal er selbst bereit
(Quelle: STZ, 24.11.06)
 


Serdar für die WM-Qualifikations-Spiele nominiert Das letzte Länderspiel ist noch gar nicht so lange her, da stehen bereits die nächsten Herausforderungen für das DFB-Team auf dem Programm – und Serdar ist nach seinem tollen Debüt gegen Belgien natürlich wieder mit dabei. Am Freitag berief ihn Bundestrainer Joachim Löw in sein 21 Mann starkes Aufgebot. Ebenfalls nominiert wurden Serdars VfB-Kollegen Mario Gomez und Thomas Hitzlsperger.  

Zum Start der WM-Qualifikation trifft die deutsche Mannschaft am Samstag, dem 6. September (ab 20.45 Uhr, live in der ARD), in Vaduz auf Liechtenstein und am Mittwoch, den 10. September (ab 19.35 Uhr, live im ZDF), in Helsinki auf Finnland. Zum „Aufwärmen“ spielt die DFB-Elf bereits am Dienstag, den 2. September (20 Uhr/ZDF live) in München beim Abschiedspiel für Oliver Kahn. „Wir freuen uns auf dieses Spaßspiel. Es soll ein schönes Fest werden, bei dem das Ergebnis völlig nebensächlich ist", sagt Joachim Löw. Die Nationalspieler treffen sich am kommenden Dienstag in der Sportschule Oberhaching.

(Quelle: serdar-tasci.de)

Serdar Tasci ist erst der dritte türkischstämmige Fußballer, der für die deutsche Nationalmannschaft aufläuft.

Serdar Tasci ist erst der dritte türkischstämmige Fußballer, der für die deutsche Nationalmannschaft aufläuft.

(Quelle:zeit.de)



Nationalmannschaft

Marin und Tasci ernten Lob von Bundestrainer Löw

 
Bundestrainer Joachim Löw hat die beiden Nationalspieler Marko Marin und Serdar Tasci nach ihrer Leistung im Freundschaftsspiel gegen Belgien (2:0) in höchsten Tönen gelobt.


Marko Marin harrte einen Moment aus, hielt einen Plausch mit Filip Daems und tauschte dann das Trikot mit seinem Mönchengladbacher Vereinskollegen. Serdar Tasci hingegen wollte das Hemd mit dem schwarz-rot-goldenen Brustring nicht abgeben, behielt das gute Stück als Erinnerung an sein erstes Länderspiel für Deutschland. Der gebürtige Türke hatte bei seinem Debüt in der DFB-Auswahl beim 2:0 (0:0) in der Innenverteidigung ebenso überzeugt wie Marin, der sieben Minuten nach seiner Einwechselung mit einem herrlichen Schlenzer (70.) für den Endstand gesorgt hatte.


"Das ist natürlich ein großartiges Gefühl. Ich bin froh, dass ich wieder dabei bin. Ich werde alles tun, damit ich das nächste Mal auch wieder eingeladen werde", meinte der nur 1,70 m große Mittelfeldspieler nach seinem ersten Länderspieltreffer im zweiten Einsatz. Ähnlich äußerte sich auch Tasci, der bereits seit knapp zwei Jahren im Notizbuch von Bundestrainer Joachim Löw steht und schon dreimal in die DFB-Auswahl berufen worden war. Im August 2007 saß er beim 2:1 in England nur auf der Bank, anschließend musste er zweimal wegen Verletzungen passen.

"Beim vierten Versuch hat es endlich geklappt. Wir haben zu Null gespielt, deshalb bin ich zufrieden. Ich denke, es war ein guter Einstand, und hoffe, dass ich wiederkommen darf", meinte der 18. Neuling in der Ära Löw, der aus Respekt vor seinem Heimatland Türkei die Nationalhymne nicht mitgesungen hatte. "Ich bin aber froh und stolz, dass ich für Deutschland gespielt habe", fügte der in Esslingen geborene Sohn türkischer Einwanderer hinzu und wehrte ansonsten alle weiteren Fragen nach seiner Entscheidung pro Deutschland und gegen die Türkei höflich ab: "Der DFB hat sich am stärksten um mich bemüht, ansonsten möchte ich zu diesem Thema nichts mehr sagen und mich nur noch zu sportlichen Dingen äußern."

Tasci "unglaublich abgeklärt"

Dass Tasci, der seinem ersten Länderspiel einen "sehr hohen Stellenwert" beimaß, auch bei den WM-Qualifikationsspielen im September in Liechtenstein (6.) und in Finnland (10.) im Kader stehen wird, gilt nach der soliden Vorstellung von Nürnberg als sicher. "Tasci hat all das umgesetzt, was wir von ihm erwartet haben. Für das erste Länderspiel hat er seine Sache wirklich gut gemacht, er ist unglaublich abgeklärt und spielt gut nach vorne", lobte Löw denn auch den 21 Jahre alten Stuttgarter, der gemeinsam mit Heiko Westermann die Abwehrzentrale gebildet hatte. 

(Quelle:focus.de)
Die erste Serdar Tasci Fanpage  
  Herzlich Willkommen auf der ersten Fanpage über den talentierten Verteidiger des VfB Stuttgart: Serdar Tasci  
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