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Interviews:


Ich muss mich vor keinem fürchten


 

 

Er ist erst 21 – und hat doch schon viel erlebt in seiner Karriere. Im ersten Profijahr wurde Serdar Tasci sofort Deutscher Meister, 
im zweiten 
lief wegen Verletzungen nichts zusammen. Das BILD-Interview mit
dem Toptalent:
BILD: Hallo Herr Tasci, wie geht es Ihnen?
Serdar Tasci: „Danke, alles läuft bestens. Aber ich weiß, worauf Sie hinauswollen: Ich habe keine Verletzung, das ist das Wichtigste.“
BILD: Das war alles?
Tasci: „Deswegen war ich nie hundertprozentig fit. Außerdem
 hatten wir viele Verletzte, ich habe immer mit leichten Blessuren gespielt.“
 
BILD: Spielen wollen Sie auch in dieser Saison. Aber: 
Matthieu Delpierre ist gesetzt, mit Khalid Boulahrouz
kam ein neuer Innenverteidiger für 5 Millionen von Chelsea. 
Haben Sie Angst um Ihren Platz?
Tasci: „Seit ich Profi bin, stehe ich im Konkurrenzkampf, ich kenne nichts anderes. Dabei ist es egal, wie meine Konkurrenten heißen. Ich denke, ich brauche mich nicht zu fürchten.“
BILD: Woher kommt Ihre Zuversicht?
Tasci: „Ich bin topfit, glaube an mich und habe Selbstvertrauen pur. 
In der Vorbereitung habe ich oft Innenverteidiger gespielt, 
diese Position werde ich verteidigen. Aber klar: Die letzte 
Entscheidung liegt natürlich immer beim Trainer.“
BILD: Armin Veh hat Sie auch schon oft als
Außenverteidiger gebracht...
Tasci: „Wenn Not am Mann ist, spiele ich auch da. Aber meine 
Position ist die Innenverteidigung. Es ist kein Geheimnis, dass ich
dort spielen will.”
BILD: Trotz einiger Einladungen warten Sie noch auf Ihr erstes Länderspiel. Wann sehen wir Sie im DFB-Trikot?
Tasci: „Erst mal will ich mich beim VfB wieder beweisen. Der Rest
 kommt von alleine.“
BILD: Wann hatten Sie zuletzt Kontakt mit Bundestrainer 
Jogi Löw?
Tasci: „Das ist nicht lange her. Vor zwei oder drei Wochen hat er
angerufen, mich gefragt, wie die Vorbereitung läuft und wie 
es mir geht. Das hat mich sehr gefreut und mir eine gewisse 
Wertschätzung gezeigt.“
BILD: Zurück zum VfB: Was erwarten Sie von der neuen Saison?
 Thomas Hitzlsperger spricht vom Titel, Jan Simak von der 
Champions League...
Tasci: „Ich will jetzt nicht vom Titel reden, aber wir haben ein gutes 
Team, das auch in der Breite gut besetzt ist. Ich hoffe, wir werden 
oben mitspielen.“
BILD: Am Sonntag geht’s erst mal im DFB-Pokal bei
Hansa Lüneburg zur Sache.
Tasci: „Im Pokal wollen wir voll angreifen. Das ist der einfachste 
Weg, um international dabei zu sein. Letztes Jahr haben wir’s im 
Viertelfinale gegen
Jena verschenkt, vor zwei Jahren waren wir im Finale. Da wollen wir
wieder hin.“
BILD: Und dann wollen Sie sicher länger spielen als 
beim 2:3 gegen Nürnberg vor zwei Jahren, als Sie nur 20 Minuten eingesetzt wurden...
Tasci (grinst): „Stimmt, da bin ich erst in der Verlängerung 
eingewechselt worden. Wenn wir wieder nach Berlin kommen, 
will ich natürlich von Anfang an ran.“

(Quelle: bild.de)

Einer nach dem anderen trottete aus dem Spielertunnel an den wartenden Journalisten vorbei in Richtung Mannschaftsbus. Und jedem einzelnen Spieler des VfB Stuttgart stand die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben.
Auch der dritte Auftritt in der Champions League ging daneben. Nach den Niederlagen in Glasgow und zuhause gegen Barcelona verloren die Schwaben auch am Dienstagabend gegen den französischen Meister Olympique Lyon mit 0:2.

Serdar Tasci gab im Interview mit bundesliga.de einen kleinen Einblick in die Seelenlage beim Deutschen Meister.

bundesliga.de: Haben Sie sich im Vorfeld überhaupt auf das Spiel freuen können angesichts der Negativerlebnisse in der Bundesliga?

Serdar Tasci: Wir haben die gesamte vergangene Saison hart dafür gearbeitet, um in der "Königsklasse" dabei zu sein. Daher freuen wir uns natürlich auf so ein Spiel. Wir hatten uns vorgenommen zu gewinnen, aber das hat leider nicht geklappt.

bundesliga.de: Der VfB hat 0:2 verloren und schon fast alle Chancen auf ein Weiterkommen in der Champions League verspielt. Ist das für Sie sehr enttäuschend?

Tasci: Ja, das ist natürlich schade, wir haben eigentlich ganz gut gespielt. 
Nach der ersten Halbzeit stand es noch 0:0, und wenn uns in den ersten 45 Minuten ein Tor gelungen wäre, hätte es auch besser für uns laufen können.

bundesliga.de: Sie hätten aber auch schon zur Pause mit 0:2 in Rückstand 
liegen können: Lyon hatte zum Ende der ersten Hälfte zwei Riesenchancen 
durch Karim Benzema und Sidney Govou.


Tasci: Das stimmt, aber es ist einfach momentan eine schwierige 
Situation für uns. Es läuft eben nicht. Wir versuchen Training für Training,
uns Selbstvertrauen zurückzuholen, sind aber gerade in einer unglücklichen Phase.

bundesliga.de: Hätte der VfB in der Form der Meistersaison heute gegen 
Olympique gewonnen?


Tasci: Das ist schwer zu sagen. Letztes Jahr hatten wir einen guten 
Lauf und auch das nötige Quäntchen Glück, dass der eine oder andere 
Ball vorne rein und hinten daneben gegangen ist. Derzeit läuft es genau umgekehrt.

bundesliga.de: Wie beurteilen Sie die Leistung von Lyons neuem 
Stürmerstar Benzema?

Tasci: Fernando Meira und ich haben uns mit der Bewachung 
für ihn abgewechselt. Er ist sicherlich ein guter Spieler, wie auch 
alle anderen bei Lyon. Wer in der Champions League mitspielt, 
muss gut sein.

bundesliga.de: Nach dem Spiel gab es vereinzelte Pfiffe von den Rängen. 
Können Sie die Fans verstehen?


Tasci: Ja, natürlich kann ich sie verstehen. Es läuft nicht, wir holen 
keine Punkte für unsere Anhänger, die uns immer super unterstützen. 
Aber das wird sich bald wieder ändern.

bundesliga.de: Die Chance zur Wiedergutmachung gibt es am 
Samstag im Heimspiel gegen Bayer Leverkusen.

Tasci: Das wird eine schwere Aufgabe, aber wir werden uns 
konzentriert auf das Spiel vorbereiten und hoffen auf drei Punkte.

Das Gespräch führte Denis Huber

(Quelle: bundesliga.de)

 

33 Fragen an den gebürtigen Esslinger, der seit 1999 
beim VfB Stuttgart verteidigt und nicht kochen kann.
 
 
Über wen können Sie lachen?
Über meinen Mitspieler Ludovic Magnin. Gegen den können 
Harald Schmidt, Stefan Raab und Thomas Gottschalk einpacken.


Was würden Sie für eine Million Euro ausnahmsweise mal tun?
Im Tor spielen - auch wenn diese Idee beim VfB wahrscheinlich 
nicht viele gut finden würden.


Was verpassen Sie im TV nie?
Da gibt es eigentlich nichts. Ich bin nicht so der Fernseh-Freak.

Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen?
Das VfB-Jahrbuch 2007/2008. Besonders die Hauptdarsteller 
über­zeugen auf ganzer Linie.


Welchen Film haben Sie zuletzt im Kino gesehen?
"Nach 7 Tagen - Ausgeflittert".

Welche Musik hören Sie am liebsten?
Nelly Furtado finde ich überragend. Sie verfügt über eine Stimme, 
die einem im Gedächtnis bleibt. Ich stehe aber auch auf Timbaland 
oder Pharrell Williams.

Was können Frauen besser als Männer?
Habt ihr tatsächlich nur zwei Seiten Platz für meine Antworten?

Welches Auto fahren Sie?
Einen Mercedes SL 350.

Wer war Ihr unangenehmster Gegenspieler?
Den gibt es eigentlich nicht. Es gibt Stürmer, die einem durch 
ihre Klasse das Leben schwer machen - aber sich mit denen zu
 messen macht auch am meisten Spaß.

Gegen wen haben Sie am liebsten gespielt?
Gegen Thierry Henry hat es schon sehr viel Spaß gemacht.
 Ein absolu­ter Topstar - und sehr sympathisch.


Wie haben Sie Ihre Freundin kennengelernt?
Da müsste ich erst kurz meine Kristallkugel fragen.
 Ich bin derzeit Single.

Was können Sie überhaupt nicht?
Kochen. Als ich das letzte Mal bei meinen Eltern in die Küche bin, 
hat mich meine Mutter schneller raus­gejagt, als ich schauen konnte.

Sie unternehmen eine Zeitreise. Wohin und warum?
In die Zukunft. Es würde mich bren­nend interessieren, 
wie unsere Welt in 100 Jahren aussieht.


Was wäre Ihre Henkersmahlzeit?
Darüber würde ich mir gerne noch ein paar Jahre den Kopf zerbrechen.

Wofür bekamen Sie Ihren teuersten Strafzettel?
Für zu schnelles Fahren. Ich glaube, das waren 30 oder 40 Euro, 
mehr nicht. Ich achte eigentlich schon auf die Verkehrsregeln.


Was war das schönste Geschenk, das Sie je bekommen haben?
Als ich fünf Jahre alt war, haben mir meine Eltern meine 
ersten Fußball­schuhe geschenkt. Ein schöneres Geschenk 
hätten sie mir gar nicht machen können. Ich war über­glücklich.


Wer ist für Sie der/die bedeutendste Deutsche?
Sprachlich Goethe, musikalisch Beethoven, fußballerisch Franz Beckenbauer.

Mit welcher Wette könnten Sie bei "Wetten, dass ...?" auftreten?
Wetten, dass kein Mensch erra­ten kann, was ich gerade gekocht habe?

Was fehlt nie in Ihrem Kühlschrank?
Wir sind ja unter uns, da kann ich es verraten: Schokolade.

Bei welchem historischen Ereignis wären Sie gerne dabei gewesen?
Beim Fall der Mauer in Berlin. Das muss ein unglaublich 
bewegendes Ereignis gewesen sein.


Mit welchem Sport außer Fußball könnten Sie Geld verdienen?
Basketball. Allerdings wäre bei mei­ner Größe wohl Voraussetzung, 
dass mich der Trainer als Aufbauspieler einsetzen würde.


Was würden wir auf Ihrem Nacht­tisch finden?
Mein Handy. Nicht, weil ich Nacht­Telefonierer bin - sondern, 
weil es als Wecker dient.


Wofür nutzen Sie das Internet?
Um auf meiner Homepage (
www.serdar-tasci.de) zu surfen und zu 
schauen, was mir die Fans schrei­ben. Und dann nutze ich das
 Internet natürlich, um mich über aktuelle Geschehnisse zu infor­mieren.


Bei wem ist noch eine Entschul­digung fällig?
Bei niemandem. Wenn ich mich mal entschuldigen muss,
 mache ich das eigentlich immer sofort.


Was bringt Sie auf die Palme?
Wenn jemand nicht ehrlich ist.

Waren Sie Zivi oder beim Bund?
Waren? Ich leiste meinen Zivil­dienst derzeit noch im 
Berufsbil­dungswerk (BBW) Waiblingen ab. Es klingt vielleicht 
etwas abgegrif­fen: Aber das ist eine sehr lehrrei­che Zeit für mich.


Welches Spiel werden Sie nie ver­gessen?
Meinen ersten Bundesligaeinsatz am 20. August 2006. Ich wurde
 in Bielefeld nach 68 Minuten eingewechselt. Es ging ziemlich
 heiß her. Wir gewannen mit 3:2 - obwohl wir am Ende nur noch
 neun Mann waren.


Mit wem möchten Sie gerne mal in einer Mannschaft spielen?
Dazu müsste ich noch einmal auf die Zeitmaschine zurückkom­men: 
Mit Zinedine Zidane auf dem Höhepunkt seiner Karriere. 
Ein Wahnsinns-Fußballer.

Wofür mussten Sie mal nachsitzen?
Auch wenn ich jetzt an den Rand des Strebertums gedrängt werde: 
gar nicht. Ich war ein braver Schüler.


Wo machen Sie am liebsten Urlaub?
Die Antwort ist naheliegend: in der Türkei.

Was war Ihr Lieblingsfach in der Schule?
Sport, und auch wenn es kaum jemand glaubt: Mathe.

Mit wem würden Sie gerne einen Tag lang tauschen?
Die Antwort muss ich verweigern. Ich will mit niemandem 
tauschen. Ich bin vollauf zufrieden damit, Serdar Tasci zu sein.


Welche Schlagzeile würden Sie gerne über sich lesen?
Tasci köpft Deutschland zum EM­-Titel 2008.

(Quelle: vfb.de) (Kicker)



 
Tasci:„Wir hauen uns da wieder raus“
BILD: Wie geht’s Ihnen, Herr Tasci?
Serdar Tasci: „Danke, ich fühl mich gut. Meine Nasen-Operation
 nach zwei Nasenbeinbrüchen habe ich gut überstanden. Jetzt zwickt’s 
nur noch ein bisschen im Rücken.“

BILD: Sie haben häufig Probleme mit Muskeln, Adduktoren, dem Rücken.
Tasci: „Das ist so eine Art Kettenreaktion. Ich habe letzte Saison
 bei meinem Muskelfaserriss nicht lange genau pausiert. War einfach zu ungeduldig. 
Das sind noch Nachwirkungen, aber ich habe daraus gelernt.“

BILD: Wie auch aus dem Absturz vom Meister zum Krisen-VfB?
Tasci: „So verrückt es klingt – ja! Letztes Jahr war alles super, jetzt gibt’s
 plötzlich viel Kritik. Das sind Erfahrungswerte, die mir langfristig helfen.“

BILD: Kurzfristig braucht der VfB aber Punkte.
Tasci: „Stimmt. Aber ich spüre, dass in diesem Team immer noch der
 gleiche Geist herrscht. Wir halten zusammen, haben Qualität und 
hauen uns da gemeinsam wieder raus. Vielleicht klappt’s ja schon in Hamburg.“

BILD: Wie wichtig ist in dieser schwierigen Phase Ihre Familie?
Tasci: „Wir haben gemeinsam meinen Erfolg gefeiert, jetzt stärken sie 
mir den Rücken. Das ist ein gutes Gefühl.“

BILD: Und was macht die Liebe?
Tasci (grinst): „Ich bin immer noch Single. Da hat sich nichts daran geändert. 
Aber keine Angst – einsam bin ich deswegen nicht. Schließlich habe ich 
meine Familie und gute Freunde.“

BILD: Sie sind mit 20 schon Meister, auf dem Sprung in die 
Nationalmannschaft. Was setzen Sie sich überhaupt noch für Ziele?
Tasci: „Ich will im Laufe der Jahre irgendwann einer der Besten auf meiner 
Position sein. Das will doch jeder Spieler. Und verbessern kann man immer etwas.“

(Quelle: bild.t-online.de)


"Das ist eine schwierige Situation für uns"

Nach der Niederlage gegen Olympique Lyon gibt Serdar Tasci bei 
bundesliga.de einen Einblick in die aktuelle Lage beim VfB Stuttgart.


Einer nach dem anderen trottete aus dem Spielertunnel an den wartenden 
Journalisten vorbei in Richtung Mannschaftsbus. Und jedem einzelnen 
Spieler des VfB Stuttgart stand die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben.

Auch der dritte Auftritt in der Champions League ging daneben. Nach den 
Niederlagen in Glasgow und zuhause gegen Barcelona, verloren die Schwaben 
auch am Dienstagabend gegen den französischen Meister Olympique Lyon.

Serdar Tasci gab im Interview mit bundesliga.de einen kleinen Einblick
 in die Seelenlage beim Deutschen Meister.

bundesliga.de: Haben Sie sich im Vorfeld überhaupt auf das Spiel
 freuen können angesichts der Negativerlebnisse in der Bundesliga?

Serdar Tasci: Wir haben die gesamte vergangene Saison hart dafür gearbeitet,
 um in der "Königsklasse" dabei zu sein. Daher freuen wir uns natürlich auf 
so ein Spiel. Wir hatten uns vorgenommen zu gewinnen, aber das hat 
leider nicht geklappt.

bundesliga.de: Der VfB hat 0:2 verloren und schon fast alle 
Chancen auf ein Weiterkommen in der Champions League verspielt. 
Ist das für Sie sehr enttäuschend?

Tasci: Ja, das ist natürlich schade, wir haben eigentlich ganz gut gespielt. 
Nach der ersten Halbzeit stand es noch 0:0, und wenn uns in den ersten 
45 Minuten ein Tor gelungen wäre, hätte es auch besser für uns laufen können.

bundesliga.de: Sie hätten aber auch schon zur Pause mit 0:2 in Rückstand 
liegen können: Lyon hatte zum Ende der ersten Hälfte zwei Riesenchancen 
durch Karim Benzema und Sidney Govou.

Tasci: Das stimmt, aber es ist einfach momentan eine schwierige Situation für uns. 
Es läuft eben nicht. Wir versuchen Training für Training, 
uns Selbstvertrauen zurückzuholen, sind aber gerade in einer unglücklichen Phase.

bundesliga.de: Hätte der VfB in der Form der Meistersaison heute gegen
 Olympique gewonnen?

Tasci: Das ist schwer zu sagen. Letztes Jahr hatten wir einen guten Lauf und
 auch das nötige Quäntchen Glück, dass der eine oder andere Ball vorne rein
 und hinten daneben gegangen ist. Derzeit läuft es genau umgekehrt.

bundesliga.de: Wie beurteilen Sie die Leistung von Lyons neuem
Stürmerstar Benzema?

Tasci: Fernando Meira und ich haben uns mit der Bewachung für ihn abgewechselt.
 Er ist sicherlich ein guter Spieler, wie auch alle anderen bei Lyon. Wer in der 
Champions League mitspielt, muss gut sein.

bundesliga.de: Nach dem Spiel gab es vereinzelte Pfiffe von den Rängen. 
Können Sie die Fans verstehen?

Tasci: Ja, natürlich kann ich sie verstehen. Es läuft nicht, wir holen keine 
Punkte für unsere Anhänger, die uns immer super unterstützen. Aber das 
wird sich bald wieder ändern.

bundesliga.de: Die Chance zur Wiedergutmachung gibt es am Samstag 
im Heimspiel gegen Bayer Leverkusen.

Tasci: Das wird eine schwere Aufgabe, aber wir werden uns konzentriert 
auf das Spiel vorbereiten und hoffen auf drei Punkte.

(Das Gespräch führte Denis Huber
bundesliga.de)



 

20.11.2007
Der 20-jährige VfB-Verteidiger will sich in der Bundesliga 
erneut für das DFB-Team empfehlen
Stuttgart - Es wurde wieder nichts mit dem 
Nationalmannschaftsdebüt von Serdar Tasci. Nachdem sich
 der Verteidiger des VfB Stuttgart im Training am Knie 
verletzt hatte, saß er beim EM-Qualifikationsspiel gegen Zypern in Hannover nur auf der Tribüne. Das Spiel morgen in Frankfurt gegen Wales wird er sich am Fernseher anschauen, denn mittlerweile 
befindet sich der 20-jährige Altbacher zur Behandlung in Stuttgart. 
„Ich habe die Möglichkeit, mich mit guten Leistungen in 
der Bundesliga wieder zu empfehlen“, sagt der Deutsch-Türke 
im Gespräch mit Sigor Paesler. 


Wie geht es Ihrem Knie?
Tasci: Es ist noch dick. Ich habe am vergangenen Donnerstag 
im Training bei der Nationalmannschaft einen Schlag von
 Mario Gomez abbekommen. Es war ein normaler Zweikampf, 
aber es kam zu einer Überstreckung im Knie. Es ist schon besser 
geworden. Aber im Moment ist es noch nicht so gut, dass
 ich spielen könnte. 
Sie wurden schon zum zweiten Mal von Bundestrainer Joachim Löw in die Nationalmannschaft berufen und wieder hat eine Verletzung ein Debüt verhindert. Wie groß ist der Frust darüber?
Tasci: Es ist schon eine blöde Situation. Immer wenn ich 
kurz davor bin zu spielen,
 passiert so etwas. Andererseits bin ich aber auch froh,
 dass es keine schlimmere 
Verletzung ist. 
Wann wird es denn dann klappen? Sicherlich wollen Sie sich für die 
Europameisterschaft im kommenden Sommer empfehlen.
Tasci: Auf jeden Fall ist es mein Wunsch, bei der EM dabei zu sein.
 Die nächsten Länderspiele sind ja erst im neuen Jahr.
 Bis dahin habe ich die Möglichkeit, mich 
mit guten Leistungen in der Bundesliga wieder zu empfehlen 
und auf mich aufmerksam zu machen. Das ist der normale Weg. 
Sie waren jetzt zwei Mal dabei. Allzu fremd dürften Sie sich beim Nationalteam 
aber nicht fühlen. Immerhin wird der VfB-Block immer größer.
Tasci: Ja, vom VfB sind Thomas Hitzlsperger, Mario Gomez 
und Roberto Hilbert dabei. 
Aber auch die anderen Spieler aus der Bundesliga kenne ich ja schon.
 Ich bin sehr gut aufgenommen worden. Da spielt es keine Rolle,
 wie lange man schon Nationalspieler ist. 
Mit dem Länderspiel in Frankfurt ist es für Sie nichts geworden.
 Wenn alles gut geht, spielen Sie am Samstag mit dem VfB 
aber bei der Eintracht in Frankfurt. 
Ist die Talsohle nach zuletzt drei Siegen in der Bundesliga endgültig durchschritten?
Tasci: Mit einem Einsatz wird es eng, da muss ich die nächsten ein bis zwei Tage abwarten. Ich denke schon, dass wir auf einem guten
 Weg sind. Bei den Siegen gegen Leverkusen und in Nürnberg
 haben wir nicht so gut gespielt und hatten auch das Glück, 
das man braucht. Gegen Bayern haben wir auch gezeigt, dass wir spielerisch eine starke Mannschaft sind. Jetzt gilt unsere ganze Konzentration aber dem Spiel gegen die Eintracht. 
Wie haben Sie die Krise der Mannschaft und auch ihre eigenen Probleme erlebt?
Tasci: Das war eine neue Erfahrung für mich. In der vergangenen 
Saison wurden wir immer nur gelobt und sind auch verdient 
Deutscher Meister geworden. 
Dann lief es nicht mehr so gut. Die Erfahrung, beides erlebt zu haben, 
hat mich als jungen Spieler weitergebracht. Die Kritik muss man auch annehmen und sich dann auf das konzentrieren, was man kann. 
Nach ein paar schwächeren Spielen haben Sie sehr schnell 
wieder an Stabilität gewonnen. Was hat Ihnen dabei geholfen?
Tasci: Am Anfang hatte ich mit der Dreifach-Belastung zu kämpfen. 
Alle drei Tage ein Spiel zu haben, ist für den Körper schwer.
Aber ich habe mich schnell daran gewöhnt. Dazu hat mir 
Trainer Armin Veh in Gesprächen viel Selbstvertrauen gegeben. 
Man muss eben versuchen, immer an sich zu glauben.
 
(Quelle: ez-online.de)




























































 






































Das  sagt der Trainer:
 


Herr Veh, was sagen Sie zur Entwicklung von Serdar Tasci?
Er war für mich die größte 
Überraschung der vergangenen Saison. 
Seine Beständigkeit ist beeindruckend.Ich kann mich an 
kein schlechtes Spiel von ihm erinnern. Auf ihn kann ich 
mich blind verlassen.

Dabei ist Serdar Tasci erst 20 Jahre alt.
Aber er spielt, als hätte er schon 100 Länderspiele auf dem Buckel. 

Sie sind ja regelrecht begeistert.
Serdar ist ein Ausnahmetalent. Glauben Sie mir: Ich habe 
schon viele junge 
Spieler kommen und gehen sehen – aber einen wie ihn hatte 
ich noch nie. 
So stelle ich mir einen Jungen vor.
 
Was zeichnet ihn aus
?
Mehrere Dinge. Im Training beispielsweise lässt er sich nichts gefallen,
 ist aggressiv und im positiven Sinne böse.

Und im Spiel. . .
. . . tritt er auf wie ein alter Hase. In der Innenverteidigung muss 
man Verantwortung übernehmen - das hat er sofort getan. 
Außerdem ist er enorm ehrgeizig. Da können sich manche eine Scheibe abschneiden.

Sie loben oft sein Auftreten neben dem Platz.
Der Junge ist vom Kopf her völlig klar. Da erkennt man das 
gute Elternhaus. Serdar ist anständig, pflegeleicht und bodenständig. Wenn er so weitermacht, 
ist die Nationalmannschaft kein utopisches Ziel.

Aber beim VfB ist gerade die Konkurrenz in der Innenverteidigung 
sehr groß.

Das stimmt. Aber glauben Sie mir: Ein Junge wie Serdar Tasci 
wird bei mir immer seine Einsätze bekommen. Bei ihm 
stimmen einfach Qualität und Einstellung.


(Quelle: serdar-tasci.de) 

Transfermarkt.de 04.09.2007 - Interview der Woche mit Serdar Tasci
von Thomas Geromiller am 04.09.2007 um 15:08 
Interview der Woche
Serdar Tasci gehört zu den Shootingstars der letzten Saison. 
Mit Selissa Salzmann (smithfan) unterhielt er sich über die Nachwuchsförderung 
des VFB, seine Ambitionen in diesem Jahr und seine Nominierung für die Nationalmannschaft.

Transfermarkt.de: Hallo Herr Tasci. Vielen Dank, dass Sie sich zu
diesem Interview bereit erklärt haben. Ihre Karriere spiegelt die exzellente Nachwuchsförderung wieder, die in Stuttgart betrieben wird. Warum ist das Nachwuchskonzept des VFB so erfolgreich?

Serdar Tasci: Ich glaube, dass hat verschiedene Gründe. 
Zum einen sind beim VfB sehr kompetente Jugendtrainer am Werk, 
die fachlich absolut spitze sind. Zum anderen werden den Jugendspielern gewisse Werte wie Disziplin und Bescheidenheit vermittelt. Das zahlt sich aus.

Transfermarkt.de: Sie haben in der gerade begonnenen Saison bereits
 3 Saisonspiele von Beginn an absolviert. Wie schätzen Sie die Chancen ein, 
dass Sie dauerhaft auf der Innenverteidiger-Position bleiben können?

Serdar Tasci: Die Konkurrenz ist in der Tat recht groß. Wenn Matthieu 
Delpierre wieder fit ist, haben wir mit ihm, Fernando Meira, Gledson und 
mir vier Spieler für zwei Plätze. Aber ich denke, dass ich bewiesen habe, 
dass man sich auf mich verlassen kann. Ich werde jedenfalls weiter hart 
dafür arbeiten, meinen Platz zu behalten.

Transfermarkt.de: Sind Sie mit dem Saisonstart zufrieden? Merkt man,
 dass als amtierender Meister eine besondere Art von Druck in Stuttgart herrscht?

Serdar Tasci: Man merkt schon einen gewissen Druck – aber der kommt
 eher von außen. Wir schauen einfach von Spiel zu Spiel. Das hat sich in der vergangenen Saison bewährt. Unser Start war natürlich nicht überragend. Aber
 im letzten Jahr haben wir aus den ersten drei Spielen auch nur drei Punkte 
geholt – und am Ende waren wir Meister.

Transfermarkt.de: Wie wichtig ist eine Mischung aus erfahrenen Spielern und
 „jungen Wilden“?

Serdar Tasci: Enorm wichtig. Nur mit jugendlichem Sturm und Drang kannst 
du nicht Meister werden. Nur mit Routine aber auch nicht. Die Mischung 
muss stimmen – so wie bei uns. Wir haben erfahrene Spieler, die uns Jüngere 
an die Hand nehmen.

Transfermarkt.de: Jetzt geht es nächste Saison in der Champions League 
gegen hochkarätige Gegner. Letzte Saison musste der HSV dort Lehrgeld zahlen. Warum wird das Stuttgart Ihrer Meinung nach nicht passieren?

Serdar Tasci: Ich kann nicht beurteilen, was beim HSV passiert ist, ich 
kann nur für uns sprechen. Wir haben eine eingespielte Mannschaft, die gezeigt hat, dass sie über große Qualitäten verfügt. Der Meistertitel ist ja nicht vom Himmel 
gefallen. Jetzt wollen wir auch in der Champions League zeigen, was wir können. 
Wir sind auf jeden Fall heiß auf die Königsklasse.

Transfermarkt.de: Wenn Sie die Wahl hätten: Lieber eine Gruppe mit 
hochkarätigen Mannschaften, oder eine vermeintlich einfache Gruppe ohne große Namen?

Serdar Tasci: Eigentlich ist so eine Auslosung ja kein Wunschkonzert – 
aber dieses Mal war sie schon ganz nah dran. Unsere Gruppe mit dem 
FC Barcelona, den Glasgow Rangers und Olympique Lyon ist der Hammer. 
Es ist für jeden Fußballer ein Traum, im Nou Camp gegen eine Weltauswahl 
wie den FC Barcelona zu spielen. Ich freue mich jedenfalls enorm darauf, 
mich mit den Besten zu messen. Und besser als Ronaldinho, Eto’o, Messi 
und Henry geht es derzeit nun wirklich nicht.

Transfermarkt.de: Die Bayern haben mit Ribery und Toni zwei „Kracher“
 verpflichtet und wollen ihre Vormachtstellung in der Bundesliga zurückgewinnen. 
Wie sieht es beim VFB aus – wird jetzt das Anspruchsdenken höher und die Meisterschaft in dieser Saison als klares Ziel formuliert?

Serdar Tasci: Ganz ehrlich: Es ist doch eine tolle Sache, wenn so 
Spieler wie Luca Toni oder Franck Ribery nun in Deutschland spielen. 
Das wertet die komplette Bundesliga auf. Unser Anspruchsdenken hat
 sich durch die Meisterschaft nicht verändert. Wir wollen die Fans mit attraktivem Fußball begeistern – und dann schauen wir mal, was am Ende dabei herauskommt. 
Mit dieser Einstellung sind wir schon in der vergangenen Saison ganz gut gefahren.

Transfermarkt.de: Sie haben mit der Schule aufgehört, was zu einigen 
Schlagzeilen in den Medien führte. Würden Sie jetzt im Nachhinein definitiv sagen,
 es war die richtige Entscheidung? Was hat der Verein zu der Entscheidung gesagt?

Serdar Tasci: Ich bin ein Typ, der etwas richtig oder gar nicht macht. 
Und irgendwann habe ich gemerkt, dass es unmöglich ist, sich auf beide 
Dinge gleichzeitig zu konzentrieren. Das hat einfach nicht mehr hingehauen.
 Der VfB hat mir die Entscheidung überlasen. Ob sie richtig war? Na ja, ich bin Deutscher Meister und in den Kader der Nationalmannschaft berufen worden. So schlecht kann es dann wohl nicht gewesen sein.

Transfermarkt.de: Glauben Sie, dass Ihr (und das anderer türkischstämmiger Deutscher) Auflaufen für Deutschland einen positiven Effekt auf die Integration von Menschen haben könnte, die einen ähnlichen kulturellen Hintergrund haben?

Serdar Tasci: Das hoffe ich sehr. Wissen Sie: Diese Entscheidung war
 die bisher schwerste in meinem Leben. Am liebsten würde ich für beide Teams auflaufen. (Lacht.) Aber ich glaube nicht, dass die Fifa da mitmachen würde.
 Nun sehe ich mich als Bindeglied zwischen den Kulturen und als Repräsentant der vielen Türken in Deutschland. Es wäre schön, wenn ich dadurch ein positives
Zeichen setzen könnte.

Transfermarkt.de: In einem Interview der Zeitschrift „Rund“ sprach der 
Vater von Bundesliga-Profi Mesut Özil davon, dass sein Sohn als „Verräter“
 beschimpft wurde, weil er sich für Deutschland entschieden hat. Wie nahm
 Ihr Umfeld die Entscheidung für den DFB auf?

Serdar Tasci: Natürlich waren einige türkische Fans etwas enttäuscht, 
das kann ich auch verstehen. Aber sehr viele waren auch stolz darauf, 
dass es ein türkischstämmiger Spieler geschafft hat, in die deutsche Nationalmannschaft berufen zu werden. Für mich ist das ein zusätzlicher Antrieb, 
mich gut zu präsentieren – auf und neben dem Platz

Transfermarkt.de: Wie haben Sie von Ihrer Nominierung für das 
Freundschaftsspiel gegen England erfahren? Konnten Sie sich in der Nationalmannschaft schnell einfügen?

Serdar Tasci: Bundestrainer Joachim Löw hat mich zwei Tage vor der 
Nominierung angerufen. Die anderen Spieler haben mich sofort super aufgenommen, 
da gab es gar keine Probleme. Ich habe mich vom ersten Moment an richtig wohl gefühlt.

Transfermarkt.de: Zu einem Einsatz kamen Sie leider nicht, dennoch dürfte der Klassiker Deutschland-England schon alleine die Erfahrung wert gewesen sein. 
Welche Eindrücke haben Sie aus England mitgenommen?

Serdar Tasci: Für mich war es schon super, einfach nur dabei gewesen zu sein.
 Ich meine: Das war England gegen Deutschland im Wembleystadion! 
Einer der größten Klassiker der Fußballgeschichte in einem der 
legendärsten Stadien. Das sind Eindrücke und Erfahrungen, die du nicht vergisst.

Transfermarkt.de: Wie sehen Sie die Chancen auf weitere Nominierungen 
für die A-Nationalmannschaft? Hat Joachim Löw mit Ihnen über ihre Perspektive gesprochen?

Serdar Tasci: Jetzt freue ich mich erst einmal, dass ich auch bei den 
nächsten beiden Spielen gegen Wales und Rumänien im Kader stehe. 
Über meine Perspektive entscheide ich letztlich selbst – durch Leistung.

Transfermarkt.de: Und bei Ihrem Debüt von Beginn an in der
 A-Nationalmannschaft dürfen wir dann die Sangeskünste Serdar Tascis bei der Nationalhymne bewundern?

Serdar Tasci: (Lacht.) Das will ich bei meinem Gesangstalent niemandem 
zumuten. Wenn ich anfange zu singen, könnte es passieren, dass die 
Teamkollegen links und rechts von mir heulend aus dem Stadion rennen.

Transfermarkt.de: Was würdest du jungen Talenten für Tipps geben, 
die es bis zum Profi schaffen wollen?

Serdar Tasci: Das Wichtigste ist: Habt Spaß am Fußball, Spaß am spielen.
 Das ist die Basis für alles Weitere.

(Das Interview führte Selissa Salzmann)
(Quelle:VfBFanwelt.de News)




Innenverteidiger des VfB Stuttgart vor Comeback gegen den MSV Duisburg 
Nach einer wegen Verletzungen verkorksten Vorbereitung kehrt Serdar Tasci am Samstag (15.30 Uhr) in Duisburg voraussichtlich ins Team des VfB Stuttgart zurück. 
"Ich will der Mannschaft helfen", sagt der 20-jährige Innenverteidiger.

Herr Tasci, am Samstag feiern Sie voraussichtlich Ihr Rückrundendebüt.
Wenn nichts dazwischenkommt - was zuletzt aber leider immer wieder der Fall war.

Und das geht einem ehrgeizigen jungen Spieler ganz 
schön auf die Nerven.
Am Anfang nicht. Wenn dann aber immer wieder 
irgendetwas kommt, wird man fast verrückt.
 Im März 2007 fing es mit einem Muskelfaserriss an, 
dann kamen ein Innenbandriss, zwei Nasenbeinbrüche, 
eine Adduktorenzerrung, eine Knieprellung ...

... danke, danke, das reicht. Wie übersteht man 
solche Zeiten?
Man sagt sich, dass auch wieder bessere Tage kommen. 
Und zum Glück habe ich ja noch keine schlimme
Verletzung gehabt.

Zuletzt waren es ein Muskelfaserriss und ein Zehenbruch.
Ja, im Trainingslager habe ich mir den Muskelfaserriss zugezogen. Als dieser endlich auskuriert war, ist mir im Training ein Mitspieler auf den kleinen Zehen getreten. 
Aber das behindert mich nicht wirklich.

Man könnte sagen: Zuletzt war es kein Fehler, 
nicht auf dem Platz stehen zu müssen.
Das würde ich aber nie tun. Ich will immer spielen. 
Und gerade in dieser schwierigen Lage will ich dem 
Team helfen. Wir kommen da nur gemeinsam wieder raus.

Bislang ging es sportlich für Sie nur bergauf. 
Diese Saison ist ein erster Rückschlag.

Es ist eine neue Erfahrung, die mich aber weiterbringt. 
Man könnte fast sagen: Es ist ganz gut, auch diese 
Seite mal kennenzulernen. Aber natürlich wäre es 
mir lieber, wir würden oben mitspielen.

In der vergangenen Saison wurden die jungen Spieler, 
auch Sie, hoch gelobt. Da könnte man natürlich meinen ...

dass dies der Grund für die durchwachsene Saison ist. 
Ich weiß, dass viele vielleicht so denken. 
Aber das kann ich zu hundert Prozent ausschließen. 
Für mich und auch für die anderen jungen Spieler.

Sie verkraften Lob also ganz gut?
Lob zeigt mir lediglich, dass ich auf dem richtigen 
Weg bin. Im nächsten Spiel will ich dann 
immer noch besser werden. Ich bin ja erst 
20 Jahre alt, mir fehlt noch viel zu einem Topspieler. 
Die Champions League war da sehr lehrreich. 
Da kommt plötzlich ein Thierry Henry und macht Sachen, 
die ich noch gar nicht kannte.

In der Nationalmannschaft lernt man auch.
Ach, das Thema Nationalmannschaft. Fünfmal 
hätte ich nun schon mein Debüt geben können. 
Aber viermal musste ich verletzt passen, 
einmal saß ich auf der Bank.

Der EM-Zug ist also abgefahren?
Ich schließe die EM-Teilnahme nicht aus. 
Aber ich muss jetzt erst mal beim VfB wieder Leistung bringen. Alles andere ergibt sich dann von selbst.

Man hat den Eindruck, im Training ging es zuletzt 
härter zu als bisher.
Vergangene Saison hatten wir viel Spaß - und Erfolg. 
Nun sind eben andere Dinge gefordert. Wir müssen jeden Punkt, den es zu gewinnen gibt, mitnehmen. Nach oben brauchen wir jedenfalls nicht zu schauen.

Also wird es nichts mit internationalen Spielen in der kommenden Saison?
Vielleicht schon. Denn wir wollen unbedingt den 
DFB-Pokal gewinnen.



(Quelle:stuttgarter-nachrichten.de)



Am Samstag (15.30 Uhr) wird Serdar in 
Duisburg seinen Rückrundenstart feiern. 
Ein Spiel, in dem es nach zwei Niederlagen 
in Folge für den VfB um sehr viel geht. "Ich freue 
mich, dass ich der Mannschaft wieder helfen kann", 
sagt Serdar.

Hallo Serdar, am Samstag ist es endlich soweit: Du feierst Dein Rückrundendebüt.
Das hoffe ich zumindest - zuletzt ist ja eine Verletzung dazwischen gekommen.

Und wieder einmal standest Du kurz vor dem Nationalmannschaftsdebüt.
(Lacht.) Das ist ja fast schon Gewohnheit. 
Ich glaube, dass war jetzt das vierte Mal, dass ich 
verletzt absagen musste. Wahnsinn. 

Schlecht für Deine EM-Chance.

Jetzt geht es erst einmal darum, regelmäßig im Verein 
zu spielen und mit der Mannschaft Erfolg zu haben. 
Der Rest ergibt sich von selbst.

Erst ein Muskelfaserriss im Training - und nun ist 
auch noch ein kleiner Zeh gebrochen. Ist das nicht schmerzhaft?

Das kann es schon sein. Aber es hindert mich nicht am spielen. Schon gar nicht in unserer derzeitigen Situation.

Ihr habt die ersten beiden Spiele verloren. 
Beides Mal warst Du nicht im Einsatz. Man könnte 
jetzt sagen: Zum Glück nicht.

Ist das Dein ernst?
Warum nicht?
Ich bin doch Fußballer und Teil dieser Mannschaft. 
Da will ich immer spielen. Ich will der Mannschaft helfen. 
Und ich bin froh, dass ich das jetzt wieder kann. 
Ich hoffe und glaube, dass wir am Samstag einen ganz anderen VfB sehen werden.
Was macht Dich da so optimistisch?
Weil alle Spieler heiß sind. Jeder brennt auf Wiedergutmachung, im Training ist richtig Feuer drin.
Und wie ist die Stimmung sonst?
Sehr konzentriert, sehr fokussiert auf das Spiel am 
Samstag. Ich bin mir sicher: Zusammen werden wir 
da wieder rauskommen.
 


(Quelle: serdar-tasci.de




Hier ein Interview von einem anderen Stuttgarter: für mich 
eines der besten Interviews seit langem.

Mario Gomez (22) ist derzeit der beste deutsche Stürmer. 
Vor dem Spiel gegen in Basel spricht er über die Euro, die Schweizer - und seine Vergangenheit als echter Fan.

Mario Gomez, ist es eine Legende oder die Wahrheit, 
dass Sie an der WM 2006 mit einer Deutschland-Perücke nach München zum Public Viewing fuhren?

Mario Gomez: Es ist die Wahrheit. Deutschland gegen 
Schweden habe ich da gesehen und abends war noch 
Argentinien - Mexiko.

Und da waren Sie mitten im Fanpulk ohne erkannt zu 
werden?

Gomez: Perücke auf, Brille auf…

…keiner wollte ein Autogramm…

Gomez: …niemand…

…und eineinhalb Jahre später sind Sie in Deutschland Stammspieler in der Nationalmannschaft. Da ist einiges 
passiert.

Gomez: Stimmt, es passierte einiges. Sportlich waren 
die letzten eineinhalb Jahre sehr erfolgreich, zumindest die letzte Saison, als wir mit dem VfB Stuttgart Meister wurden. 
Für mich hat sich vieles verändert.

Was vor allem? Mehr Interviewtermine?

Gomez: Ich beziehe es vor allem auf das Sportliche. 
Privat bin ich immer noch der Gleiche. Ich würde 
wieder nach München fahren und mit der Perücke dastehen, 
um mit der Masse ein Spiel auf Grossleinwand zu sehen. 
Damit habe ich überhaupt kein Problem. Natürlich stehe 
ich jetzt stärker im Fokus, es wollen viele Leute etwas 
von mir.

Stecken Sie den Rummel locker weg?

Gomez: Ich versuche zu erfüllen, was möglich ist, 
schreibe jedem Fan ein Autogramm, wenns geht. Aber wenn 
ich meine Ruhe will, dann ziehe ich mich zurück und 
habe meine Ruhe.

Vor zwei Jahre gab es fast keine Termine, jetzt täglich?

Gomez: Vor zwei Jahren lautete die Fragen: Wirst du es 
packen? Heute wird gefragt: Wie hast du es gepackt? 
Und natürlich sind es mehr Anfragen als damals.

Haben Sie sich jemals vorstellen können, dass es mit der Karriere so schnell vorangeht? Gab es einen Plan?

Gomez: Niemand konnte im Grunde damit rechnen, 
dass wir Meister werden. Mit dem VfB war das eine 
einmalige Sache und darum nicht planbar. Wir hatten gute Spieler, aber eine noch bessere Mannschaft. In dieser 
Saison passte alles, und davon profitierte jeder einzelne, 
auch ich. Wenn alles passt, kommst du schnell rauf, kommst in eine Euphorie und schlägst selbst Gegner, die auf dem 
Papier besser sind.

Obwohl es in der Saison nach dem Meistertitel nicht 
gleich gut läuft, gibt es bei Ihnen eine Konstante: 
Sie schiessen weiterhin Ihre Tore und lassen sich 
offensichtlich nicht irritieren.

Gomez: Das ist das Schöne. Für einen Stürmer ist es 
einfacher aus einer allfälligen Krise zu kommen als 
für einen Mittelfeldspieler oder Verteidiger. 
Du schiesst ein, zwei Tore und bist wieder voll da. 
Mein Job ist gar nicht so schwer.

Wissen Sie, wie es ist, eine Krise meister zu müssen?

Gomez: Über Monate nicht zu treffen, das ist mir bis 
jetzt nicht passiert, nein. Irgendwann wird das kommen. 
Aber Gedanken mache ich mir nicht.

Ihre Quote ist dieses Jahr sogar besser als in der Meistersaison.

Gomez: Letzte Saison hatte ich 25 Spiele und 14 Tore, 
jetzt sind es 19 Spiele und 15 Treffer. Und es sind 
ja noch ein paar Runden aus.

Der VfB Stuttgart hat in der Vergangenheit oft Stürmer aus dem Ausland von vermeintlicher Qualität eingekauft. Tomasson kam, Groenkjaer kam, Streller war auch da, aber die erfolgreichsten Angreifer sind die Eigengewächse. Gibt Ihnen das Genugtuung?

Gomez: Nein. Ich hätte es den anderen gewünscht, 
wenn sie sich durchgesetzt hätten, auch Marco (Streller). 
Er ist ein Freund von mir, hatte aber Pech mit Verletzungen. Grundsätzlich ist es für den Verein gut zu wissen, 
dass er eine Jugendarbeit hat, auf die er sich 
verlassen kann.

Haben Sie mit Streller noch regelmässig Kontakt?

Gomez: Ja. Leider hat sich noch kein Besuch in Basel 
ergeben. Aber jetzt treffen wir uns ja am Mittwoch.

Was haben Sie sonst für Beziehungen zur Schweiz?

Gomez: Ich habe einen Onkel, der in Frauenfeld lebt, 
dazu gibt es zwei gute Freunde aus der Schweiz: Einer 
spielt bei uns, Magnin. Und einer war bei uns, Streller. Ausserdem habe ich in der Schweiz einmal eine U17-Europameisterschaft gespielt. Gegen Spanien sind wir ausgeschieden.

Mit der Schweiz verbindet Sie Ihr Länderspieldebüt, 
bei dem Sie auch Ihr erstes Tor erzielten. Jetzt begegnen Sie der Schweiz wieder.

Gomez: Es wird etwas anderes sein als vor einem Jahr in Düsseldorf. Damals ging es um nichts. Jetzt haben die 
Schweizer etwas gutzumachen, spielen vor dem 
eigenen Publikum, und wir haben gegen Österreich gesehen, 
wie schwer man sich tut, wenn ein ganzes Land euphorisch 
ist und sich auf ein grosses Ereignis vorbereitet. 
Da müssten wir zur Pause 0:3 zurückliegen - 
und haben letztlich 3:0 gewonnen. In der Schweiz wird 
es für uns noch etwas schwieriger. Dieses Team hat meines Erachtens mehr Klasse als Österreich.

Sie haben es am Mittwoch in der Hand, die Vorfreude 
auf die Euro in der Schweiz zu schüren, wenn Ihr 
0:2 verliert. Liegt der Gefallen drin?

Gomez: Vor dem letzten Spiel kam der Ludo zu mir 
und hat mir vorgesungen, dass wir keine Chance haben würden. Danach war er sehr ruhig. Und jetzt kommt Ihr so und bettelt quasi, dass wir Euch den Sieg schenken sollen (lacht). 
Wir geben den Sieg sicher nicht kampflos her.

Nach der Auslosung der EM-Gruppen war der allgemeine 
Tenor der: Die Deutschen haben wieder einmal Losglück 
gehabt mit Polen, Österreich und Kroatien.

Gomez: Jeder redet davon, dass Deutschland 
sicher Gruppenerster wird, das ist das gefährliche und schwierige. Auf dem Weg zum Titel muss man genügend gute Mannschaften bezwingen. Aber klar ist: Wir wollen 
Europameister werden…

…das wollen die Schweizer auch.

Gomez: Was sollen sie sonst sagen? Sie spielen im 
eigenen Land, vieles ist möglich. Die Schweizer 
haben wirklich eine gute Mannschaft, vielleicht nicht ganz Spitze, aber man hat das letzte Saison bei uns gesehen: 
Der VfB Stuttgart war auf dem Papier auch nicht das 
beste Team der Liga, und trotzdem sind wir Meister 
geworden. Wieso soll das nicht bei der Euro so sein? 
Erinnern wir uns nur an das Beispiel Griechenland.

Sie gelten in Deutschland als Hoffnungsträger für die Euro.

Gomez: Von aussen wird viel hereingetragen. 
Ich glaube aber nicht, dass die aktuelle Form viel mit dem Turnier zu tun haben wird. Die Euro ist immer noch 
zwei Monate weg.

Wissen Sie, wann Deutschland letztmals an einer 
EM-Endrunde ein Spiel gewonnen hat?

Gomez: 2000 war nichts, 2004 auch nicht. 1996 war das.

Das ist eine Weile her. Und gemessen daran ist der 
EM-Titel für Deutschland ein sehr ehrgeiziges Ziel.

Gomez: Stimmt, ja. Aber es ist okay, wenn wir alle 
zwölf Jahre ein gutes Turnier spielen und gleich bis zum Ziel durchmarschieren.

Wie wäre das, wenn Sie im Lauf des Turniers auf 
Spanien treffen würden? Sie sind Deutsch-Spanier.

Gomez: Das wäre kein Problem. Ich bin stolz, deutscher Nationalspieler zu sein. Und ich fühle mich als Schwabe. 
In den Ferien bin ich gerne in Spanien, ich esse gerne dort, aber fussballerisch bin ich Deutscher.

Was ist für Sie der ideale Stürmer?

Gomez: Den gibt es nicht. Es gibt Eto'o, 
es gibt Nistelrooy, es gibt Ibrahimovic. Alle drei sind Weltklasse, aber alle drei sind komplett anders.

Hatten Sie ein Vorbild?

Gomez: Ganz früher war das Romario. 1994 war ich 
in Italien im Urlaub, als der WM-Final stattfand. 
Alle waren für Italien, nur ich nicht. Ich war für Brasilien. Der Baggio schoss im Penaltyschiessen an die Latte, 
Romario aber traf. Romario spielte danach für Barcelona. 
Ich bin ein kleines Barcelona-Kind und hatte Freude an den Toren, die er schoss. Fan bin ich immer noch.

Mit Leib und Seele?

Gomez: Bevor ich beim VfB Stuttgart richtig Profi war, 
sah ich fast jedes Spiel von Barcelona und sass 
zitternd vor dem Fernseher. Jetzt freue ich mich mit, 
wenn die Mannschaft gewinnt. Nervös bin ich nicht mehr.

Nervös dürften die Stuttgarter sein, weil Sie wissen, 
dass Mario Gomez irgendwann den nächsten 
Karriereschritt nimmt und den Verein verlässt.

Gomez: Es ist amüsant, wer was dazu weiss und wie das kommentiert wird, mit wem ich in Kontakt stehen soll. 
Darauf lege ich keinen Wert. Was geschrieben wird, ist mir nicht wichtig. In den letzten Wochen habe ich nie daran gedacht, was im Sommer sein könnte. Meine Konzentration gehört dem VfB und Deutschland. Das Bedürfnis zu gehen habe ich nicht. Aber mein Traum ist kein Geheimnis. Eines Tages möchte ich in Spanien spielen. Und eine WM spielen. Und die Champions League gewinnen.

Sie sind erst 22 Jahre, wirken aber reif und überlegt. 
Müssen Sie sich ab und zu auch zusammenreissen?

Gomez: Man steht in der Öffentlichkeit und muss aufpassen, was man tut und sagt. Man wächst da relativ schnell rein. Das Wichtigste ist aber immer noch die Ehrlichkeit. Und wenn mir etwas nicht passt, sage ich das auch.

Wie jüngst, als Sie den Karlsruher Maik Franz als 
«Arschloch» bezeichneten.

Gomez: Im Nachhinein sage ich, ich hätte das Wort nicht unbedingt gebrauchen müssen, um meine Meinung über diesen Spieler zu äussern. Aber ich fand es zu diesem Zeitpunkt 
einfach angebracht. Es ist nun mal so, es ist die Realität. 
Und wieso soll ich immer das tun, was andere wollen? 
Ich habe meinen eigenen Kopf und eigenen Willen.

Gab es für Ihren Kraftausdruck auch Kritik?

Gomez: Ich bekam sehr viele Rückmeldungen. Positive.

Wie gehen Sie mit medialer Kritik um?

Gomez: Ich bin ein Typ, der alles duldet, was geschrieben wird. Ich lese es, akzeptiere und mache mir nichts draus - 
solange es sachlich ist. Sobald es aber persönlich wird, 
wie es in den letzten Wochen öfter der Fall war, 
habe ich kein Verständnis mehr. Plötzlich wird aus dem anständigen, bodenständigen Profi ein arroganter Millionär, 
wenn man mal zwei Spiele nacheinander verloren hat. 
Da wehre ich mich.

(Quelle: mario-gomez.de

Die erste Serdar Tasci Fanpage  
  Herzlich Willkommen auf der ersten Fanpage über den talentierten Verteidiger des VfB Stuttgart: Serdar Tasci  
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